Freizeitwanderung, 21.01.2026

Bei schönstem Winterwetter erkundeten 30 Albvereinsmitglieder mit Gästen den sehr schönen Göppinger Stadtbezirk Faurndau. Wanderführerin Karin Röderer hatte sehr viel Wissenswertes vorbereitet und gekonnt dies jeweils an den einzelnen Stationen vortragen. Mit dem Zug angekommen ging man den historischen Rundweg entlang, der 2012 gegründet wurde.
Der Ortsname Faurndau führt zurück in die karolingische Zeit und hieß damals „Furentouua“, Siedlung am zerstörerischen Fluss. Die erste Station war die Stiftskirche, erbaut 1200 bis 1220. Dort konnte man in Ruhe die Kirche bestaunen und Karin Röderer bei ihrem Vortrag zuhören. Auf dem weiterem Weg sah man viele denkmalgeschützte Fachwerkhäuser und hörte sich die jeweiligen Geschichten dazu an. Vorbei ging es auch am Kreisel mit dem Dorfbaum. Der Künstler Siegfried Wagner aus Faurndau hat darauf alle Vereine porträtiert. Auch Arnold Dannenmann, Pfarrer und Gründer des Christlichen Jugenddorfwerks wurde zusammen mit vielen Persönlichkeiten erwähnt. Sehr interessant waren auch die Seldnerhäuschen, Bewohner waren Tagelöhner und Leineweber.


Nach den vielen Informationen ging es zum Mittagessen ins „Hasenheim.“ Dort unterhielt man sich, was man in der vergangenen Stunde gehört hatte, bevor es wieder mit dem Zug nach Eislingen ging.