“Auf den Spuren von Kelten und Römern im Klosterwald”
Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich 24 Wanderer des Schwäbischen Albvereins OG Eislingen zu einer Wandertour durch den idyllischen Wald des “Sauhags”.
Beim “Sauhag” handelt es sich um ein Waldgebiet, das sich auf den Gemarkungen Wolfschlugen, Neuhausen, Unterensingen und Denkendorf befindet. Ausgangspunkt war der Wanderparkplatz zwischen Wolfschlugen und Neuhausen auf den Fildern.
Das ausgedehnte Waldstück hat man den Mönchen des Klosters Denkendorf zu verdanken. Urkundlich wird der Wald erstmalig 1124 als Schenkung erwähnt. 1535 kommt der “Sauhag” in den Besitz der Herzöge von Württemberg. Diese Region war jedoch schon viel früher besiedelt. So finden sich im Wald Grabmonumente aus der Keltenzeit und aus der römischen Epoche findet man Überreste eines Gutshofes. Die Schuttreste befinden sich beim sogenannten “Waldhäuser Schloss”, östlich von Wolfschlugen. Aber auch südlich von Neuhausen war ein römischer Gebäudekomplex.
Vom Wanderparkplatz startete unsere Wanderung. Nach wenigen Metern erreichten wir die Informationstafel zur keltischen Grabhügelgruppe und nur kurze Zeit später folgte eine Schautafel zur Jupitergigantensäule. Für eine Weile führte nun der Weg raus aus dem Wald in Richtung Wolfschlugen. Nach einer weiteren Etappe erreichten wir die “Lindenhöfe”. Hier haben wir im Biergarten, im Schatten einer uralten Linde, eine Wanderpause eingelegt. Gleich hinter den Lindenhöfen bot sich ein gigantischer Blick auf den Trauf der Schwäbischen Alb, vom Hohenstaufen bis zum Hohen Neuffen, die Sicht war herrlich. Die bestens vom Schwäbischen Albverein OG Neuhausen ausgeschilderte Rundwanderroute führte uns weiter, vorbei an den Schautafeln “Geschichte des Sauhags” und “Römischer Gebäudekomplex“.
Kurze Zeit später erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt. Alle waren sich einig, eine Wanderung im “Sauhag” ist auch bei diesen Temperaturen bestens geeignet.

